Wenn man sich alleine die Verteilung der Parteispenden ansieht ist doch ganz klar welche Parteien primär Wirtschaftsinteressen vertreten und im Zweifel bei Gesetzestexten zu Gunsten der Arbeitgeber entscheiden. Darauf wollte ich lediglich hinweisen.
Ich persönlich wähle deshalb u.a. Parteien/Politiker, die die Interessen der Mehrzahl der Bürger vertreten, auch wenn diese zum Großteil auf die Meinungsmache der Massenmedien hereinfallen und wählen was BLÖD und RTL ihnen tagein tagaus eintrichtert. Die wenigen Reichen die den Großteil des Vermögens in Deutschland besitzen sind politisch einfach extrem überrepräsentiert, auch eben durch erfolgreiche Lobbyarbeit.
vs.
Wen die Parteien vertreten sollten, ist doch klar. Nämlich uns alle. Und dazu gehören neben Privatpersonen nunmal auch Unternehmen. Wo man dann genau ansetzt, eben entweder bei der Entlastung der Privathaushalte oder bei der Entlastung von Unternehmen (um so eine indirekte Verbesserung der Arbeitnehmersituation zu bewirken) ist doch gerade einer der wesentlichen Punkte, die einen SPD-Wähler von einem CDU-Verfechter unterscheiden.
Eben dort sehe ich das Problem. Durch Lobbyismus werden fast nur noch Unternehmer entlastet und Arbeiter belastet und durch grossflächige Meinungsmache glauben viele das das gut für sie ist und setzen ihr Kreuz bei der CDU/FDP. Das die SPD sich in ihrer Regierungszeit dem sehr stark erfolglos angenähert hat ist ein anderes Thema.
Wiederhole eine Lüge nur oft genug (Steuersenkungen führen zu Wachstum und in der Summe zu mehr Steuereinnahmen) und irgendwann denken genug das es stimmt.
Sehr schönes Interview dazu mit zahlreichen verlinken Informationen:
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